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Stand August 2007

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Eine Wettbörse funktioniert wie eine Wette zwischen zwei Fußballfans, die über den Ausgang des kommenden Aufeinandertreffens streiten. Während der Köln Fan den Sieg des 1. FC Köln voraussagt, ist der Eintracht Fan vom Sieg der Frankfurter überzeugt. Jeder dieser Wetter würde bei einer Wettbörse nun eine Aktie „Sieg“ des jeweiligen Vereins für z.B. €10 erwerben. Die Wettbörse zieht die Gelder ein und übernimmt die Funktion des Treuhänders.

Der Fan des Siegervereins würde bei dieser angenommenen Wette und einer entsprechenden Quote von 2,0 €20,- ausgezahlt bekommen. Dies erfolgt vom Anbieter der Wettbörse inkl. eines Abzugs von ca. 5% für die erbrachte Dienstleistung. Der unterliegende Tipper hingegen verliert nur seinen Einsatz. In der Wettbörse treffen sich aber auch Spieler, die den Spielausgang mit unterschiedlichen Risiken und damit unterschiedlichen Quoten bewerten. Hier kann noch der Super-Fan angetroffen werden, der selbst als Tabellenletzter noch von einem Auswärtssieg mit 3:0 beim Tabellenführer ausgeht und entsprechend bereit ist, darauf zu wetten. Denn vielleicht hat dieser Fan in der laufenden Woche ja tagtäglich das Training besucht und den Aufwärtstrend seines Vereins erkannt und auch das Widererstarken des Stürmers nach seinem behobenen Eheproblem richtig vorausgeahnt - er verfügt somit über ein Fachwissen, welches jetzt erfolgreich in bare Münze verwandelt werden soll.

Im Gegensatz zu den klassischen Kursen bei Buchmachern tippen hier Fans und Experten gegeneinander und stellen selber die Kurse, für die sie bereit sind, einen Tipp abzugeben bzw. eine Wette einzugehen. Auch der Einsatz ist flexibel gestaltet - man muss nur jemanden finden, der eine angebotene Wette annimmt oder jemanden, gegen den man bereit ist, zu wetten.

Jeder Teilnehmer an einer Wettbörse kann selber entscheiden, ob er Spieler (Punter) oder Buchmacher (Layer) sein möchte.

Alle Wetten in einer Wettbörse werden von Benutzern platziert, die entweder auf konventionelle Weise für das Eintreten eines Ereignisses wetten (Back-Wette) oder anderen Tippspielern Wettquoten anbieten (Lay Wette).

Wie bei einem konventionellen Buchmacher kann der Tipper auf angebotene Wetten tippen (Back Wette).

Wenn der Tipper in der Wettbörse (für die Wette um eine Einzelperson, ein Team, ein Pferd, einen Hund) die Option "Back" wählt, so wettet er, dass diese Auswahl gewinnt. Dies entspricht dem Wetten mit traditionellen Buchmachern.

 

Bild

In dem oben genannten Beispiel wird auf der Back-Seite eine Quote von 1,7 darauf angeboten, dass die Eintracht das Heimspiel gegen Saarbrücken gewinnt. Insgesamt können Tipper in der Summe bis zu €60,- auf diese Quote setzen. Danach gäbe es für einen Heimsieg der Eintracht nur noch eine Quote von 1,67. Bei einem Auswärtssieg von Saarbrücken würde man eine Quote von 5,9 erhalten, bei einem Unentschieden eine Quote von 3,75. Dies würde dem klassischen Angebot eines Buchmachers entsprechen. Allerdings sind diese Quoten bedeutend besser als bei traditionellen Buchmachern.

bild2

 In dem oben genannten Beispiel wird bei einer Quote von 5,8 auf einen Auswärtssieg von Saarbrücken gesetzt. Sollte Saarbrücken gewinnen, so erhält man einen Gewinn von €48,- (€10*5,8 = €58,- abzüglich des Einsatzes von €10,- ergibt dies einen Gewinn von €48,-)

Ist der Tipper mit der angebotenen Quote nicht einverstanden bzw. geht er von einer anderen Risikobeurteilung aus, so kann er selber als Buchmacher auftreten und einen Kurs stellen (Lay Wette). 

bild3

Wenn die Option "Lay" gewählt wird, dann wettet man darauf, dass das angegebene Ereignis nicht eintrifft.

Geht man davon aus, dass Saarbrücken das Spiel weder gewinnt noch unentschieden spielt, so setzt man dagegen und bietet den anderen Wettern einen Einsatz (€5,-) und eine Wettquote an (6,6), die dann dagegen wetten können. Der mögliche Verlust wäre dann €28,- die vom Layer gezahlt werden müssten. Dies entspricht einem Einsatz von €5,- auf den Sieg von Frankfurt bei einer Back-Quote von 1,71 und einem Unentschieden mit einer Quote 3,85.

Für das Ergebnis gilt:

€5*1,71 + €5*3,85 = €28,-

was dem Verlust des Layers entspricht  und bei betfair so dargestellt wird:

bild4

Wenn Saarbrücken gewinnt, muss der Wettende dem Haltenden (der auf den Sieg von Saarbrücken gesetzt hat) den Gewinn auszahlen. Dies entspricht der Vorgehensweise eines herkömmlichen Buchmachers.

Wenn Saarbrücken nicht gewinnt (Unentschieden, Sieg von Frankfurt), erhält der Layer den Einsatz des Haltenden, der auf den Sieg von Saarbrücken gesetzt hat.

In diesem Fall hat die Eintracht mit 3:0 gegen Saarbrücken gewonnen. Als Gewinn wurden €5,- abzüglich der Betfair Kommission von 5 Prozent, also insgesamt €4,75 ausgezahlt.

Bei Betfair haben Sie immer die Wahl, welche Wettquoten Sie annehmen. Wenn Sie bessere Wettquoten wünschen, als momentan verfügbar sind, können Sie ein Angebot für einen besseren Preis abgeben. Seien Sie jedoch realistisch, da es Wettspieler geben muss, die bereit sind, bei diesen Quoten gegen das Angebot zu wetten.

Schauen Sie sich vor einem Spiel die Quoten an. Sie werden sehen, wie sich diese ändern, wenn Back-Wetten (für das Eintreten eines Ereignisses) und Lay Wetten (gegen das Eintreten eines Ereignisses) platziert werden. Die Quoten erhöhen sich oft gegen Ende der Wettzeit, da sich die Zahl der Wettspieler auf dem Markt erhöht.

Die wichtigsten Wettbörsen im Internet: sind:

Eine ausführliche Bewertung dieser Anbieter finden Sie im

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